Friday, 5. june 2009 5 05 /06 /Juni /2009 11:06


Viele Existenzgründer
verfügen nur über geringe Mittel, um einen eigenen, guten
Versicherungsschutz aufzubauen. Gerade für den Bereich der Berufsunfähigkeit
ist eine private Absicherung
jedoch unumgänglich, denn nur so kann man sich
vor dem finanziellen
Ruin in Folge eines Unfalls oder einer Erkrankung
effektiv schützen.
In Deutschland werden immer
häufiger Arbeitnehmer vor dem Erreichen des offiziellen Rentenalters
berufsunfähig. Die Gründe hierfür sind
umfassend. So kann beispielsweise
ein Unfall das Weiterarbeiten
ausgeschlossen machen, doch auch Erkrankungen des zentralen Nervensystems oder der Gelenke sind Gründe für eine dauerhafte
Berufsunfähigkeit.
Wer in Deutschland berufsunfähig wird und gesetzlich versichert ist, hat
einen Anspruch auf die staatliche Erwerbsminderungsrente. Deren Höhe richtet
sich
überwiegend danach, wie lange das Opfer noch pro Tag beruflich tätig
sein kann, und zwar
losgelöst in welchem Beruf. Ein ehemaliger Arzt, der noch mehr als sechs Stunden am Tag funktionieren kann, sei es als Pförtner oder Nachtwächter,
erhält keine Leistungen. Nur bei
noch schlechterem Arbeitsvermögen wird eine
minimale Erwerbsminderungsrente ausgegeben. Diese ist nichtsdestoweniger in keinem Fall
ausreichend, um
einen normalen Lebensunterhalt zu ermöglichen. Wer als
Existenzgründer nicht gesetzlich rentenversichert ist, erhält
prinzipiell
keine Leistungen, auch wenn die Arbeitsfähigkeit bei weniger als sechs
Stunden pro Tag liegt.
Der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ist daher
generell wesentlich. Bei Eintreten des Versicherungsfalls leistet
diese Versicherung eine
dauerhafte Rente. Das Ausmaß dieser Rente kann jeder
Versicherte selbst
festlegen. Um den Lebensunterhalt bezahlen zu können,
sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung an die eigenen
Umstände
angepasst sein. Einige Versicherungsunternehmen bieten Existenzgründern
sogar an, den Versicherungsschutz durch die Berufsunfähigkeitsversicherung
nach
ein paar Beitragsjahren zu erhöhen, so dass gerade zu Beginn des
Geschäftsbetriebs Beiträge
eingespart werden können.
Beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung ist
ein wichtiger Part, dass
die Versicherung auf die Verweisbarkeit in andere
Berufsbranchen verzichtet sowie
dem Versicherten die freie Arztwahl
sicherstellt.
Je nach
Verlangen kann die Berufsunfähigkeitsversicherung entweder als
Einzelversicherung abgeschlossen werden. Sie ist dabei
meist
eine reine Risikoversicherung. Aber auch die Verbindung der
Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Lebens- oder Rentenversicherung ist
machbar. In diesem Fall ist neben dem Berufsunfähigkeitsschutz der Aufbau
einer privaten Altersvorsorge
möglich.

 

von businessblogger - veröffentlicht in: Versicherung
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